Die Checkliste für eine erfolgreiche Stellenanzeige

Eine Stellenanzeige ist nicht gleich eine Stellenanzeige. Viele Faktoren beeinflussen den Erfolg einer Stellenanzeige. Oftmals werden wichtige Faktoren nicht beachtet. Der Erfolg ist nicht von einzelnen Faktoren abhängig, vielmehr ist es ein Zusammenspiel vieler verschiedenen Faktoren.

Besonders wichtig ist es, die gewünschte Zielgruppe für den Job zu begeistern.
Das schaffen Sie nur, indem Sie die richtigen Zielgruppen in der bestmöglichen Form und Kommunikation ansprechen.

Kursiv gesetzte Punkte sind unseres Erachtens besonders wichtig und/oder werden häufig vernachlässigt.

Am Ende der Checkliste finden Sie diese nochmal auf einen Blick.

In der aufgeführten Checkliste sprechen wir der Vollzähligkeit alle Punkte einer Stellenanzeige an. Sie werden nicht alle benötigen, viele sind auch in den Augen der meisten selbstverständlich, werden jedoch häufiger vergessen als man vermuten würde.
Suchen Sie die für Ihre Stellenanzeige relevanten Punkte heraus und profitieren Sie von einer ordentlichen Stellenanzeige.

 

Headline der Stellenanzeige

  • Passt sie zu Zielgruppe und Job?
  • Macht sie neugierig genug?
  • Lädt sie zum Weiterlesen ein?
  • „Verpackt“ sie die Stellenanzeige attraktiv?
  • Spricht sie die richtige Zielgruppe an?
  • Hat sie eine jobbezogene Kernaussage?
  • Ist sie anforderungsgerecht?

 

Jobbezeichnung/Jobtitel

– Ist die Jobbezeichnung verständlich?
– Verwendet sie eine zeitgemässe Bezeichnung?
– Hat der Jobtitel eine Konkretisierung/Ergänzung?
– Nennt sie den Besetzungs-Zeitpunkt?
– Enthält sie Position und Funktion?
– Ist der Jobtitel geschlechtsneutral?
– Enthält er vielleicht den Kern-Challenge?
– Ist der Jobtitel tätigkeits- und anforderungsgerecht?
– Ist der Jobtitel präsent platziert?
– Sind Qualifikationsmerkmale im Jobtitel angebracht?
– Wie steht es um die Relevanz?
– Wird der Jobtitel bei Google Trends geprüft?
– Ist ein Untertitel (Claim) angebracht?

 

Aufgaben

– Sind sie attraktiv und interessant?
– Sind sie anforderungsgerecht?
– Werden maximal fünf bis sieben Aufgaben genannt?
– Repräsentieren die Aufgaben den Job attraktiv genug?
– 
Repräsentieren sie den Arbeitsalltag dennoch sachlich und korrekt?
– Werden Punkte nach Reihenfolge und Anordnung priorisiert?
– Ist das Anspruchsniveau realistisch?
– Sind Aufgaben und Anspruchsniveau repräsentativ?
– Werden, allenfalls keywordartig, Beispiele genannt?
– Sind Haupt-, bzw. Kernaufgaben als solche erkennbar?
– Korrespondieren die Aufgaben mit den Anforderungen?
– Motivieren sie ambitionierte Bewerber zur Bewerbung?
– Entsprechen die Tätigkeiten dem Jobtitel?
– Entsprechen sie allfälligen Ausbildungs-Anforderungen?
– Entsprechen sie allfälligen Erfahrungs-Anforderungen?
– Bringen die Aufgaben den Anspruchs-Level angemessen zum Ausdruck?

 

Anforderungen

– Werden die Must-Anforderungen genannt?
– Sind evtl. Muss- und Kann-Anforderungen erkennbar?
– Sind Perspektiven und Karrieremöglichkeiten enthalten?
– Sind Anforderungen weder zu hoch noch zu tief?
– Werden Aufgaben/Verantwortung/Kompetenzen genannt?
– Schreckt keine zu lange oder detaillierte Liste Bewerber ab?
– Ist sichergestellt, dass nicht nach dem Genie oder Alleskönner gesucht wird?
– Werden Team und Vorgesetzter kurz charakterisiert?
– Wird auf Banalitäten und Floskeln verzichtet?
– Sind erwünschte Zielgruppen präzise und klar definiert?
– Wird das Wesentliche und Erfolgsrelevante fokussiert?
– Sind sowohl Fach- als auch Sozialkompetenzen enthalten?
– Sind die Kernkompetenzen interessant und jobgerecht?
– Wird allenfalls auch etwas zum Team-Fit gesagt?
– Beschränken Sie sich auf die erforderlichen Kernkompetenzen und -erfahrungen?

 

Angebot

– Ist das Employer Branding mit einem klaren Profil erkennbar?
– Wird es dem Anspruchsniveau der Zielgruppe gerecht?
– Ist das Employer Branding ehrlich?
– Passen die Employer Branding Values zur Zielgruppe?
– Sind die Benefits konkret und zielgruppenrelevant?
– Passen die Benefits zur Funktion und Position?
– Sind es keine austauschbaren Angebote?
– Heben Sie sich von der Konkurrenz ab?
– Werden Angebote auf der Karriere-Website konkretisiert?
– Was wird wie zur Unternehmenskultur gesagt?
– Werden Branche, Grösse, Produkte, Erfolge, Reputation genannt?
– Enthält das Unternehmensprofil keine floskelhaften Superlative?
– Schaffen mögliche Karrierestufen Perspektiven?
– Wird der Antrittstermin genannt?

 

Kontaktinformationen

– Werden alle Bewerbungsformen genannt?
– Werden Name und Funktion der Ansprechperson(en) genannt?
– Sind auch Ansprechpartner für Fragen zu finden?
– Sind dafür Telefonnummern und/oder E-Mail-Adressen enthalten?
– Ist eine One-Klick-Bewerbung möglich?
– Ist der Call-to-Action Button zur Bewerbung gut ersichtlich?
– Wird gesagt, bis wann man sich bewerben kann?
– Informiert ein Wie-Weiter über den Bewerbungsprozess?
– Wird beim Online-Bewerbungsprozess auf Datenschutz hingewiesen?
– Sichern Sie die Vertraulichkeit zur Bewerbung zu?

 

Sprache & Inhalt

– Weist die Anzeige eine klare und lesefreundliche Struktur auf?
– Ist die Sprache präzis, aussagekräftig und prägnant?

– Werden Kernelemente hervorgehoben?
– Sind Bildelemente, eventuell sogar als Eyecatcher vorhanden?
– Wird das Corporate Design, wenn vorhanden, eingehalten?
– Wie attraktiv und informativ ist das Unternehmens-Portrait?
– Entsprechen Tonalität und Wording Zielgruppe und Job?
– Hat die Stellenanzeige ein Alleinstellungsmerkmal (USP)?
– Enthält die Anzeige trafficstarke Keywords (Headline/Jobtitel)?
– Wird allenfalls das SEO bzw. Google Ranking berücksichtigt?
– Sind allenfalls auch Emotionen oder kurzes Storytelling realisierbar?

 

Marketing & Impact

– Ist sie auffindungsgerecht verschlagwortet?
– Je nach Zielgruppe besonders wichtig: Ist sie mobiletauglich?
– Erscheint die Anzeige – on oder offline – in Medien Ihrer Kernzielgruppe?
– Berücksichtigen Sie allenfalls Special-Interest-Online-Jobbörsen
– Dies können Branchen-, Funktions-, Jobbörsen oder regionale sein
– Wird darauf geachtet, den Streuverlust so gering wie möglich zu halten?
– Werden Netzwerke (Xing, Facebook Linkedin) zielgruppengerecht verwendet?
– Harmoniert die Anzeige mit dem Gesamtauftritt des Unternehmens?
– Ist die Rubrik der Publikation/Jobbörse richtig gewählt?
– Erreicht die Anzeige die maximale Reichweite?
– Wird die Stellenanzeige allenfalls auch als Imageinstrument genutzt?
– Nutzen Sie das Multiposting (Anzeigen auf mehreren Plattformen)?
– Messen Sie den Erfolg Ihrer Stellenanzeigen mit relevanten Kennzahlen?
– Haben Sie an die betriebsinterne Ausschreibung gedacht?
– Kommt das Mitarbeiter-Empfehlungs-Instrument in Frage?

 

Netzwerktauglichkeit

– Kann die Anzeige geteilt und geliket werden?
– Wird auf weitere Stellen verwiesen?
– Wird auf die Karriere-Website verwiesen?
– Wird gesagt, welche Mehrinformationen man dort findet?
– Ist ein Hinweis auf soziale(s) Netzwerk(e) zielführend?
– Wird je nachdem auf Arbeitgeber-Plattformen hingewiesen?
– Werden plattformen- und medienspezifische Besonderheiten beachtet?
– Das heisst: Ist die Stellenanzeige für die verwendeten Kanäle optimiert?

 

Generelles

– Erfährt der Leser, was sie machen und leisten?
– Werden Arbeitpensen, Standorte und allfällige Befristungen genannt?
– Wurde Anzeige mit Stelleninhaber/Team besprochen?
– Wurde die Anzeige korrektur– und zweitgelesen?
– Versteht Ihr Lehrling die Stelleanzeige und spricht sie ihn an?
– Ist die Einordnung der Stelle in die Unternehmenshierarchie erkennbar?
– Wird die Zielgruppe evtl. mit Quer- oder Berufseinsteiger-Approaches erweitert?
– Sind je nach Branche oder Zielgruppen Aussagen zur CSR zielführend?
– Haben Sie sich von Anzeigen der Konkurrenz inspirieren lassen?

 

Das Kursiv-Wichtige auf einen Blick

– „Verpackt“ die Headline die Stellenanzeige attraktiv?
– Hat sie eine jobbezogene Kernaussage?
– Repräsentieren die Aufgaben den Job attraktiv genug?
– Korrespondieren die Aufgaben mit den Anforderungen?
– Motivieren sie ambitionierte Bewerber zur Bewerbung?
– Bringen die Aufgaben den Anspruchs-Level angemessen zum Ausdruck?
– Sind Perspektiven und Karrieremöglichkeiten enthalten?
– Wird das Wesentliche und Erfolgsrelevante fokussiert?
– Sind die Benefits konkret und zielgruppenrelevant?
– Werden alle Bewerbungsformen genannt?
– Ist die Stellenanzeige für die verwendeten Kanäle optimiert?
– Weist die Anzeige eine klare und lesefreundliche Struktur auf?
– Ist die Sprache präzis, aussagekräftig und prägnant?
– Entsprechen Tonalität und Wording Zielgruppe und Job?
– Berücksichtigen Sie allenfalls Special-Interest-Online-Jobbörsen
– Messen Sie den Erfolg Ihrer Stellenanzeigen mit relevanten Kennzahlen?
– Wird die Zielgruppe evtl. mit Quer- oder Berufseinsteiger-Approaches erweitert?