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Diese Stellenanzeigen regen Bewerber auf

Wird es in Zukunft noch Stellenanzeigen geben, wie man sie aus der Zeitung oder im Internet im klassischen Sinne kennt? Oder werden sie durch neue Modelle im Recruiting ersetzt? Das Problem an der klassischen Stellenanzeige ist, dass sich die Bewerber oft über nicht ausgereifte Anzeigen ärgern. Das wiederum stellt Unternehmen vor die Frage, was können sie machen, damit die klassische Stellenanzeige sich nicht selbst abschafft? Eine Umfrage zu diesem Thema machte eine Berliner Firma, Softgarden. Diese Firma führt Studien zum Thema Bewerbungen aus der Sicht des Bewerbers durch. Bei einer Umfrage zum Thema Stellenanzeigen ergab sich, dass 84 Prozent der Meinung sind, dass die klassische Stellenanzeige noch nicht überflüssig ist.

Das regt die Bewerber in Stellenanzeigen auf

Die Stellenanzeige sollte als Unternehmen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn 73 Prozent der Eingangs erwähnten Studien gaben an, dass sie sich schon einmal nicht beworben haben, weil die Stellenanteige zu schlecht gewesen sei. Bei jedem viertel hinterlaß die Firma sogar einen schlechten Eindruck. Viele Bewerber bemängelten, dass die Unternehmen eine Menge an Rechtschreib- und Grammatikfehlern in den Anzeigen eingebaut haben. Darüber hinaus verfallen, nach Meinung der Befragten, die Unternehmen oft zu sehr in Marketing-Floskeln und loben sich selbst zu sehr.

Oft stehen die Bewerber den Stellenanzeigen auch skeptisch gegenüber! Das hat den Hintergrund, dass viele der Befragten angeben sie haben schon einmal nach Antritt des Jobs erlebt, die Tätigkeit passt nicht zu der beschrieben Tätigkeit in der Anzeige! Das Misstrauen wird noch einmal daran deutlich, dass lediglich 15,6 Prozent angeben sie trauen einer Stellenanzeige voll und ganz!

 Das wünschen sich die Bewerber

Die Bewerber wünschen sich von den Unternehmen, dass folgende Punkte in den Mittelpunkt gerükt werden:

  • die ausführliche Beschreibung der Stelle
  • die Anforderungen an den Bewerber
  • das Gehalt bzw. ein Gehaltsrahmen sollte in der Stellenanzeige vorhanden sein
  • Informationen zu der Arbeitszeit bzw. dem Arbeitszeitmodell z.B. Gleitzeit
  • Beschreibung und Tätigkeit soll übereinstimmen
  • Kann Wohnraum auf Sylt, also eine Personalwohnung gestellt werden?

Diese Punkte sind für den Bewerber von geringem Interesse:

  • „Wir bieten“ (Stichwort: Obstkörbe, Kickertisch)
  • Kontaktzeile (kurze Angabe der Anschrift und E-Mail Adresse reicht aus)

Bewerbungen in der Zukunft

Nach Vorstellung der Bewerber sollten Unternehmen wie bei einer Partnersuche um neue Talente werben, stärker auf Bewerber eingehen und ihre eigenen Vorzüge besser darstellen.Beispielsweise durch die Premium Anzeige auf Job auf Sylt.  Oder die Dating-Apps werden als Vorbild für die Bewerbersuche und Stellensuche von den Studienteilnehmern genannt. Dabei wurde auch geäußert die Dauer der Antwortzeiten sollte reduziert werden, sodass der Bewerber innerhalb eines oder weniger Tage eine Einladung oder Absage erhält. Weiterhin können sich viele eine Vernetzung mit den Profilen in den sozialen Medien vorstellen, wobei Plattformen wie Xing und Linkedin so eine Möglichkeit bereits bieten!